Archive for the ‘Spielbeschreibung’ Tag

#24_Schlagzeile

Update 21.02.2016: Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Michael Suda zur Übertragung der Spielidee.

Kam doch heute @cfreisleben auf Twitter mit einem feinen Artikel über „Humor im Hörsaal“ (hier) daher, bei dem ich dem Versuch nicht widerstehen konnte, die Ergebnisse meiner bisherigen Auswertung in ein Hörsaalspiel umzusetzen (hier). Es ist für alle Fächer geeignet und dient der Zusammenfassung des aktuellen Vorlesungsinhaltes. Dabei sollen Interaktion und Zusammenarbeit zwischen den Studierenden gefördert werden. Außerdem erhalten Dozierende ganz nebenbei ein Feedback darüber, ob und wie die Studierenden der Vorlesung folgen konnten. Diese Rückmeldung wiederum können Lehrende als Anlass für eine vertiefte Diskussion nutzen.

Das Spiel enthält die Elemente Zufall und Bewegung.  Es wird lediglich ein Timer und wenig Zeit benötigt. Nicht nur deshalb erscheint mir das Hörsaalspiel für Einsteiger gut geeignet. Vielen Dank an Prof. Dr. Michael Suda von der TU München für diese schöne Idee!

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#23_Kettenreaktion

Das Hörsaalspiel „Kettenreaktion“ ist bereits in seiner Entstehungsgeschichte ein Beispiel für Zusammenarbeit: Seit diesem Video (hier) vom Rande der #GMW14-Tagung geistert der Gedanke durch meinen Kopf, die Anregungen von Christian Spannagel und Christian F. Freisleben Teutscher für ein Spiel zu verwenden. Ein Hinweis von Kevin Atkins, als neues Mitglied der Play Group HD, brachte mir nun die Idee des Wort-für-Wort-Spiels wieder in Erinnerung und Wey-Han Tan  hatte mir schon vor einer Weile den Tipp gegeben, meine beruflichen Erfahrungen in die Gestaltung von Hörsaalspielen einfließen zu lassen. Weiterlesen

#22 Stand up!

In den letzten Beiträgen ging es um das Hörsaalspiel Stand up! (Beschreibung hier), welches in drei verschiedenen Vorlesungen eingesetzt wurde (hier, hier und hier) und zu dem zwei Interviews stattfanden (hier und hier). Die Idee zu diesem Spiel stammt von Janna Spannagel und ich bedanke mich nochmals ganz herzlich für ihre Unterstützung bei der inhaltlichen Vorbereitung sowie der Anfertigung des Spielmaterials.

#08 Scharade

Studierende erwarten von den Dozierenden in der Vorlesung u. a., dass der Inhalt des Vortrags „mit einigen Wiederholungen“ dargeboten wird (Apel, 1999, S. 64). Apel vertritt außerdem die Auffassung, dass es durch Wiederholungen möglich werden kann, „die Aufmerksamkeit wieder herzustellen“ (S. 91). Mit dem Spiel „Scharade“ (Beschreibung hier) setze ich noch einen ‚drauf, indem die Wiederholung von Schwerpunkten des Vorlesungsstoffes aktiv durch die Studierenden erfolgt, statt die Inhalte von den Lehrenden präsentieren zu lassen. Die Vorteile lassen sich leicht erkennen: Im Sinne einer aktiven Pause kommt durch die körperliche Darstellung auch Bewegung in den Hörsaal. Zudem werden Kreativität, Zusammenarbeit und soziale Beziehungen gefördert. Letztlich ist spätestens bei der Variante 3b eine Menge Spaß im Hörsaal zu erwarten.

#01 Tabu

In der neuen Kategorie „Hörsaalspiele“ sollen zunächst bekannte analoge Spiele für Großgruppen gesammelt und beschrieben werden, die für den Einsatz im Hörsaal geeignet erscheinen. In einem zweiten Schritt werden die Spiele hinsichtlich der Übertragung auf mobile digitale Medien überprüft. Ich vermute, dass sich dadurch eine wesentliche Verbesserung in der Durchführung ergibt. Leider kann ich das Spiel nicht selber in einer Lehrveranstaltung mit Studierenden ausprobieren. Insofern: Sollten sich jemals Dozierende hierher verirren und dieses Spiel als methodisches Mittel in der Vorlesung einsetzen, würde ich mich sehr über ein Feedback freuen. Hier ist die Beschreibung zum Hörsaalspiel Tabu (pdf) mit didaktischen Funktionen, einem Vorschlag zum methodischem Verlauf und Beispielen für verschiedene Fächer.

Das originale Spiel „Tabu“ habe ich erst kürzlich kennengelernt an einem Spielwochenende bei Oliver Tacke mit Christian Spannagel, Markus Wehrle, Janna Spannagel und Jasmin Piep. Wer gewonnen hat, weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich nur noch daran, wie viel Spaß mir dieses Spiel gemacht hat.

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