Archive for the ‘Interview’ Tag

16_IP_13_Doz_8: Sie waren Feuer und Flamme

Oma sagt: „Wer viel fragt, geht lange irr’“ – und ich habe viele Fragen!
Die Interviewperson (IP) spielt privat keinerlei Spiele (§§48; 54; 56), nutzt aber „kreativ“ und „sehr extensiv“ (§60) sogenannte soziale Medien für Wort- und Gedankenspiele (§58) im Sinne von Gehirnjogging, „das ich brauche, um mich fit zu halten für dieses Intro in meinen Vorlesungen“ (§60). Ja, hier kommt ein Hammer nach dem anderen. Weiterlesen

15_IP_12_Doz_7: Spielen ist etwas zutiefst Menschliches

Kontraste müssen her, weil „negative Fälle auch sehr wichtig sind“ und „auf eine mögliche Variation“ verweisen (Strauss & Corbin, 1996, S. 158). Negativ ist in diesem Fall also positiv und bedeutet, dass die Interviewperson (IP) noch keine Erfahrungen mit Hörsaalspielen gemacht hat. Okay, es gibt mit 05_IP_3 einen ähnlichen Fall (hier), was den privaten Spielkontext als möglicher Teil eines Satzes von Bedingungen betrifft. Die Auswahl der IP ist jedoch durch unterschiedliche Vorlesungsfächer und Arten der Hochschulen begründet. Weiterlesen

14_IP_11_Doz_6: Wir brauchen ein Repertoire an Hörsaalspielen als methodische Option

Dieses Interview ist wie ein Wimmelbild voll mit sehr vielen Informationen und über dem Bild liegt eine auffällig hohe Wertschätzung der Studierenden, die sich wie ein roter Faden durch das einstündige Interview zieht. Die Wertschätzung der Studierenden war in einem anderen Gespräch (hier) einer der Gründe, warum Spiele in der Vorlesung nicht eingesetzt werden. Was passiert aber diesmal? Weiterlesen

13_IP_10_Doz_5: Das Lächeln der Kollegen

„Für mich ist es ein reines Zeitproblem“ (§112). Was verbirgt sich eigentlich genau hinter diesem Argument gegen den Einsatz von Hörsaalspielen?
Kontext. Die Interviewperson (IP) hält seit 40 Semestern Vorlesungen im Fach Zahnmedizin. Ihre Lehrveranstaltungen sind praxisbezogen und interaktiv unter Verwendung vielfältiger (digitaler) Medien. Weiterlesen

12_IP_9_Stud_5: Kleine Brüche in der Konzentration und das Spiel als Feedbackmöglichkeit

Manche Berichte über Abläufe von Lehrveranstaltungen machen mir als Lehrer ziemlich zu schaffen, zB dass Studierende ihre Fragen zur Vorlesung erst nach „eineinhalb Stunden sitzen und zuhören“ (§98) stellen dürfen oder die Lehrperson „nur da steht und von der Folie abliest“ (§32). Studierende merken Lehrenden offensichtlich an, „wenn es jemand ist, der diese Vorlesung auf Grund von Pflichterfüllungsgründen machen muss, weil er Lehre machen muss und darauf keine richtige Lust hat“ (§30). Weiterlesen

11_IP_8_Stud_4_nach_1: Keine Anstrengung – keine Spiele

Nehmen wir einmal an, es gäbe zwei Vorlesungstypen. Die „klassische“ Vorlesung, in der die Dozierenden 90 Minuten lang den Studierenden etwas vorlesen und die „aktivierende“ Vorlesung mit verschiedenen Aufgaben, die von den Studierenden einzeln, in Partnerarbeit oder Kleingruppen bearbeitet werden sollen. Zu welchem Typ Vorlesung gehört wohl dieser Satz der Interviewperson (IP): „Da brauche ich dann keine Spiele zur Auflockerung“? Weiterlesen

10_IP_7_Stud_3_nach_1: Ein guter Anfang für die Vorlesung

Das ganze Drama findet seinen Ausdruck in einem einzigen Satz: „Es wird ja alles inhaltlich vermittelt in den Vorlesungen“. Noch mehr Passivität als in klassischen Vorlesungen würde wohl schlicht Tod bedeuten. Das will ich natürlich nicht herausfinden und befragte deshalb die Interviewperson (IP) zu einer Vorlesung, in der die Fragen der Studierenden besprochen und Themen problemlösend betrachtet werden. Klar, „da findet dieses Inhalte vermitteln nicht mehr statt“! Wozu dann aber noch Hörsaalspiele in solch‘ einer Lehrveranstaltung einsetzen, wenn die Dozierenden dort eh schon studierendenzentriert arbeiten? Und warum, verdammte Hacke, muss die Vorlesung am Anfang (!) aufgelockert werden? Da ist doch noch gar nichts passiert? Weiterlesen

09_IP_6_Stud_2_nach_2: Sie waren mit Feuereifer dabei

Zack – die erste Theorie (hier) ist widerlegt! In der Durchführungsphase des Hörsaalspiels gab es „eine kleine Unterbrechung, als dann nochmal zehn Studierende oder so zu spät kamen. Ich nehme mal an, dass das […] auf Grund des Streiks war“. Tja, wenn die Öffis streiken, kann man ja froh sein, wenn dadurch nur ein Spiel unterbrochen wird. Für Außenstehende ist nicht erkennbar, was sich hinter der geschlossenen Hörsaalstür augenblicklich abspielt. Insofern müssen Störungen durch verspätetes Betreten des Hörsaals wohl generell einkalkuliert werden. Weiterlesen

08_IP_6_Stud_2_nach_1: Auflösung einer angstbehafteten Situation

Zurück zur Mathematik. Die Interviewperson (IP) studiert im siebten Semester (Lehramt) und hat sehr wenig Erfahrung mit Spielen in der Vorlesung (einmalige Teilnahme; große Gruppengröße mit 120 – 130 Studierenden). Das hindert sie jedoch nicht daran, kritisch die Vor- und Nachteile des Spiels abzuwägen. Sie spielt schließlich gern und oft ausschließlich digitale Spiele (ca. 30 Stunden pro Woche). Weiterlesen

07_IP_5_Stud_1_nach_1: Spiele im Spiel statt Vorlesungseffekt

Was sagen eigentlich Studierende zu Spielen in der Vorlesung und lassen sich Spiele außerhalb von Lehrveranstaltungen im Fach Mathematik einsetzen? Ich habe mit einer Interviewperson (IP) aus dem Studiengang Wirtschaft/ Ingenieurwesen, Fachrichtung Maschinenbau gesprochen. Die IP befindet sich im zehnten Semester und verfügt über sehr wenig Erfahrung mit Spielen in der Vorlesung (einmalige Teilnahme). Weiterlesen

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