Archive for the ‘Interview’ Tag

Kategorien aus dem Vergleich der Interviews mit den Studierenden

Zig kleine Zellen mit Zahlen oder Texten hin und her schieben – die Auswertung der qualitativen Daten lehrt mich Demut (frei nach @timovt)! Der Export von Daten als letzter Schritt im Programm MAXqda funktioniert bei mir nicht reibungslos. Also musste ich das gesamte Interviewmaterial der Dozierenden und Studierenden wieder zurück in ein Tabellenkalkulationsprogramm übertragen und erneut codieren. Weiterlesen

Kategorien aus dem Vergleich der Interviews mit den Dozierenden

Zehn Interviews mit acht Dozierenden sind eingetütet. Mit offenem Umschlag, denn es ist ja noch alles vorläufig, wie Strauss & Corbin schreiben (zB S. 47 und S. 72). Es gibt jetzt neun Kategorien, von denen sich allein vier auf folgende Kontexte beziehen: Hochschule, Vorlesung, Dozierende und privates Spielverhalten. Außerdem konnte ich herausfinden, welche Erwartungen die befragten Lehrenden an Hörsaalspiele haben, wie sie Spiele in der Vorlesung wahrnehmen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Letztlich war es möglich, aus den beschriebenen Spielen verschiedene Merkmale von Hörsaalspielen abzuleiten. Weiterlesen

17_IP_14_Stud_6: Motivationsverlust statt Spiel als Schonraum

Letzte Einzelauswertung vor der vorläufigen Zusammenfassung.
Knapp sechs Prozent von 257 befragten Studierenden wollen ein bestimmtes Hörsaalspiel nicht noch einmal spielen (hier fehlt überraschenderweise noch ein Blogbeitrag). Für Lehrende ist an dieser Stelle vielleicht interessant, welche Gründe zu dieser Meinung führen. Ich hatte nun das Glück, mit einer Interviewperson (IP) zu sprechen, die zu den 16 „Nicht-Wiederholen“-Studierenden gehört. Weiterlesen

16_IP_13_Doz_8: Sie waren Feuer und Flamme

Oma sagt: „Wer viel fragt, geht lange irr’“ – und ich habe viele Fragen!
Die Interviewperson (IP) spielt privat keinerlei Spiele (§§48; 54; 56), nutzt aber „kreativ“ und „sehr extensiv“ (§60) sogenannte soziale Medien für Wort- und Gedankenspiele (§58) im Sinne von Gehirnjogging, „das ich brauche, um mich fit zu halten für dieses Intro in meinen Vorlesungen“ (§60). Ja, hier kommt ein Hammer nach dem anderen. Weiterlesen

15_IP_12_Doz_7: Spielen ist etwas zutiefst Menschliches

Kontraste müssen her, weil „negative Fälle auch sehr wichtig sind“ und „auf eine mögliche Variation“ verweisen (Strauss & Corbin, 1996, S. 158). Negativ ist in diesem Fall also positiv und bedeutet, dass die Interviewperson (IP) noch keine Erfahrungen mit Hörsaalspielen gemacht hat. Okay, es gibt mit 05_IP_3 einen ähnlichen Fall (hier), was den privaten Spielkontext als möglicher Teil eines Satzes von Bedingungen betrifft. Die Auswahl der IP ist jedoch durch unterschiedliche Vorlesungsfächer und Arten der Hochschulen begründet. Weiterlesen

14_IP_11_Doz_6: Wir brauchen ein Repertoire an Hörsaalspielen als methodische Option

Dieses Interview ist wie ein Wimmelbild voll mit sehr vielen Informationen und über dem Bild liegt eine auffällig hohe Wertschätzung der Studierenden, die sich wie ein roter Faden durch das einstündige Interview zieht. Die Wertschätzung der Studierenden war in einem anderen Gespräch (hier) einer der Gründe, warum Spiele in der Vorlesung nicht eingesetzt werden. Was passiert aber diesmal? Weiterlesen

13_IP_10_Doz_5: Das Lächeln der Kollegen

„Für mich ist es ein reines Zeitproblem“ (§112). Was verbirgt sich eigentlich genau hinter diesem Argument gegen den Einsatz von Hörsaalspielen?
Kontext. Die Interviewperson (IP) hält seit 40 Semestern Vorlesungen im Fach Zahnmedizin. Ihre Lehrveranstaltungen sind praxisbezogen und interaktiv unter Verwendung vielfältiger (digitaler) Medien. Weiterlesen

12_IP_9_Stud_5: Kleine Brüche in der Konzentration und das Spiel als Feedbackmöglichkeit

Manche Berichte über Abläufe von Lehrveranstaltungen machen mir als Lehrer ziemlich zu schaffen, zB dass Studierende ihre Fragen zur Vorlesung erst nach „eineinhalb Stunden sitzen und zuhören“ (§98) stellen dürfen oder die Lehrperson „nur da steht und von der Folie abliest“ (§32). Studierende merken Lehrenden offensichtlich an, „wenn es jemand ist, der diese Vorlesung auf Grund von Pflichterfüllungsgründen machen muss, weil er Lehre machen muss und darauf keine richtige Lust hat“ (§30). Weiterlesen

11_IP_8_Stud_4_nach_1: Keine Anstrengung – keine Spiele

Nehmen wir einmal an, es gäbe zwei Vorlesungstypen. Die „klassische“ Vorlesung, in der die Dozierenden 90 Minuten lang den Studierenden etwas vorlesen und die „aktivierende“ Vorlesung mit verschiedenen Aufgaben, die von den Studierenden einzeln, in Partnerarbeit oder Kleingruppen bearbeitet werden sollen. Zu welchem Typ Vorlesung gehört wohl dieser Satz der Interviewperson (IP): „Da brauche ich dann keine Spiele zur Auflockerung“? Weiterlesen

10_IP_7_Stud_3_nach_1: Ein guter Anfang für die Vorlesung

Das ganze Drama findet seinen Ausdruck in einem einzigen Satz: „Es wird ja alles inhaltlich vermittelt in den Vorlesungen“. Noch mehr Passivität als in klassischen Vorlesungen würde wohl schlicht Tod bedeuten. Das will ich natürlich nicht herausfinden und befragte deshalb die Interviewperson (IP) zu einer Vorlesung, in der die Fragen der Studierenden besprochen und Themen problemlösend betrachtet werden. Klar, „da findet dieses Inhalte vermitteln nicht mehr statt“! Wozu dann aber noch Hörsaalspiele in solch‘ einer Lehrveranstaltung einsetzen, wenn die Dozierenden dort eh schon studierendenzentriert arbeiten? Und warum, verdammte Hacke, muss die Vorlesung am Anfang (!) aufgelockert werden? Da ist doch noch gar nichts passiert? Weiterlesen

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