Öffentliches Schweigen

August 2016. In diesem Jahr verzichtete ich erstmals auf die traditionelle Sommerfrische zu Hause an der Ostsee und blieb stattdessen nur wenige Tage in McPomm. Ich hatte in Regensburg aus der Bibliothek schon einen Berg Bücher bestellt und wollte in den Ferien mal so richtig ungestört forschen. Read more »

Externes Audit

Neben dem ersten Zwischenbericht, für den ich immerhin ein ganzes Semester verbraten musste und dessen Anfertigung Heine von Alemann (1977) „Elend des Bericht-Schreibens“ (S. 152) nennt, dem ich aber nicht ganz zustimmen kann, habe ich auf der Grundlage der bisherigen Ergebnisse auch einen Leitfaden für Spiele in Vorlesungen erstellt, der von Lehrenden an Hochschulen geprüft werden sollte. Read more »

#24_Schlagzeile

Update 21.02.2016: Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Michael Suda zur Übertragung der Spielidee.

Kam doch heute @cfreisleben auf Twitter mit einem feinen Artikel über „Humor im Hörsaal“ (hier) daher, bei dem ich dem Versuch nicht widerstehen konnte, die Ergebnisse meiner bisherigen Auswertung in ein Hörsaalspiel umzusetzen (hier). Es ist für alle Fächer geeignet und dient der Zusammenfassung des aktuellen Vorlesungsinhaltes. Dabei sollen Interaktion und Zusammenarbeit zwischen den Studierenden gefördert werden. Außerdem erhalten Dozierende ganz nebenbei ein Feedback darüber, ob und wie die Studierenden der Vorlesung folgen konnten. Diese Rückmeldung wiederum können Lehrende als Anlass für eine vertiefte Diskussion nutzen.

Das Spiel enthält die Elemente Zufall und Bewegung.  Es wird lediglich ein Timer und wenig Zeit benötigt. Nicht nur deshalb erscheint mir das Hörsaalspiel für Einsteiger gut geeignet. Vielen Dank an Prof. Dr. Michael Suda von der TU München für diese schöne Idee!

Kategorien aus dem Vergleich der Interviews mit den Studierenden

Zig kleine Zellen mit Zahlen oder Texten hin und her schieben – die Auswertung der qualitativen Daten lehrt mich Demut (frei nach @timovt)! Der Export von Daten als letzter Schritt im Programm MAXqda funktioniert bei mir nicht reibungslos. Also musste ich das gesamte Interviewmaterial der Dozierenden und Studierenden wieder zurück in ein Tabellenkalkulationsprogramm übertragen und erneut codieren. Read more »

Kategorien aus dem Vergleich der Interviews mit den Dozierenden

Zehn Interviews mit acht Dozierenden sind eingetütet. Mit offenem Umschlag, denn es ist ja noch alles vorläufig, wie Strauss & Corbin schreiben (zB S. 47 und S. 72). Es gibt jetzt neun Kategorien, von denen sich allein vier auf folgende Kontexte beziehen: Hochschule, Vorlesung, Dozierende und privates Spielverhalten. Außerdem konnte ich herausfinden, welche Erwartungen die befragten Lehrenden an Hörsaalspiele haben, wie sie Spiele in der Vorlesung wahrnehmen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Letztlich war es möglich, aus den beschriebenen Spielen verschiedene Merkmale von Hörsaalspielen abzuleiten. Read more »

Halbzeit

So, Freunde der gepflegten Forschung, es ist Zeit für eine Zwischenbilanz, denn in zwei Jahren soll ich mein Hobby offiziell leider schon wieder beenden. Es hatte bisher erstaunlich viel Ähnlichkeit mit Sport und Musik. Die Auswertungsmethode Grounded Theory beispielsweise musste ich regelrecht trainieren. Jeden Tag mehrere Stunden codieren üben – egal, wie viel Arbeit beruflich und privat anfällt, egal ob Feiertag oder Ferien. Für die Analyse des ersten Interviews brauchte ich zB mehrere Wochen, doch die Zeit an sich habe ich zunächst gar nicht als größtes Problem wahrgenommen. Read more »

Playground #6: Spiel‘ mir das Lied vom Code

Die Reise war eine Ochsentour. Am Freitag nach dem Unterricht fuhr ich von Stau zu Stau nach Heidelberg, um gerade noch rechtzeitig zum Nachtisch mit Christian, Christian und Christian aus der Playgroup HD aufzulaufen. Read more »

FB_4.17: Die Gedanken der Studierenden lesen

Was denken eigentlich Studierende, wenn sie bemerken, dass sie in der Vorlesung an einem Hörsaalspiel teilnehmen? Wir haben nach diesen Gedanken gefragt und interessante Antworten erhalten, finde ich. Die quantitativ größte Kategorie ist nämlich „positive Emotionen“ (115 Fundstellen) und dort mit 60 (!) Zuordnungen die reinste „Freude“ (VL_15_§139). Read more »

Der erste rote Faden: Die Angst spielt mit

Studierende üben in Lehrveranstaltungen eine überwiegend sitzende Tätigkeit aus. Dozierende könnten also annehmen, dass Bewegung in Vorlesungen ein guter Einfall wäre. In der qualitativen Analyse stellt sich aber das Element Bewegung sowohl als vorteilhaft als auch als ein Nachteil von Hörsaalspielen heraus (FB_4_VL_15_§196). Wie passt das zusammen? Read more »

FB_3: Gute Spiele, schlechte Spiele

Am Anfang diesen Jahres berichtete ich in der Play Group HD über einige Ergebnisse meiner Arbeit. Mit dem dritten Fragebogen (n = 91) wollte ich u. a. herausfinden, welche Spiele den Studierenden besonders gut bzw. gar nicht gefallen haben. Das Ergebnis fand ich damals ziemlich enttäuschend, weil sich überhaupt kein Spiel als gut oder schlecht herauskristallisierte. Jedes „gute“ Spiel wurde in der gleichen Befragung zu einem „schlechten“ und umgekehrt. Read more »

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