Playground #6: Spiel‘ mir das Lied vom Code

Die Reise war eine Ochsentour. Am Freitag nach dem Unterricht fuhr ich von Stau zu Stau nach Heidelberg, um gerade noch rechtzeitig zum Nachtisch mit Christian, Christian und Christian aus der Playgroup HD aufzulaufen. Read more »

FB_4.17: Die Gedanken der Studierenden lesen

Was denken eigentlich Studierende, wenn sie bemerken, dass sie in der Vorlesung an einem Hörsaalspiel teilnehmen? Wir haben nach diesen Gedanken gefragt und interessante Antworten erhalten, finde ich. Die quantitativ größte Kategorie ist nämlich „positive Emotionen“ (115 Fundstellen) und dort mit 60 (!) Zuordnungen die reinste „Freude“ (VL_15_§139). Read more »

Der erste rote Faden: Die Angst spielt mit

Studierende üben in Lehrveranstaltungen eine überwiegend sitzende Tätigkeit aus. Dozierende könnten also annehmen, dass Bewegung in Vorlesungen ein guter Einfall wäre. In der qualitativen Analyse stellt sich aber das Element Bewegung sowohl als vorteilhaft als auch als ein Nachteil von Hörsaalspielen heraus (FB_4_VL_15_§196). Wie passt das zusammen? Read more »

FB_3: Gute Spiele, schlechte Spiele

Am Anfang diesen Jahres berichtete ich in der Play Group HD über einige Ergebnisse meiner Arbeit. Mit dem dritten Fragebogen (n = 91) wollte ich u. a. herausfinden, welche Spiele den Studierenden besonders gut bzw. gar nicht gefallen haben. Das Ergebnis fand ich damals ziemlich enttäuschend, weil sich überhaupt kein Spiel als gut oder schlecht herauskristallisierte. Jedes „gute“ Spiel wurde in der gleichen Befragung zu einem „schlechten“ und umgekehrt. Read more »

FB_4: Studierende sind dankbar und fühlen sich nicht zu alt für Hörsaalspiele

Nachdem ich schon mehrmals auf die Ergebnisse aus dem Fragebogen 4 verwiesen, jedoch noch keinen Beitrag dazu geschrieben und also nicht verlinkt habe, will ich den Bericht nun endlich nachholen.

Zu Beginn des Wintersemesters 2014/15 fand die vierte schriftliche Befragung zum Thema Hörsaalspiele in zwei Vorlesungen statt, an der sich insgesamt 257, überwiegend weibliche Lehramtsstudierende im ersten und dritten Semester, beteiligten. Der auffallende Unterschied zwischen beiden Lehrveranstaltungen lag im gewählten Fach. Während an der VL_12 überwiegend Studierende ohne das Fach Mathematik teilnahmen, befanden sich in der VL_15 ausschließlich Studierende mit dem Schwerpunktfach Mathematik. Read more »

Sauer: Geschichte unterrichten

Guten Freunden gibt man ein … Buch. In diesem Sommer beschenkte mich Gabriele Magull mit der Lektüre „Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik“ von Michael Sauer (2001). Ich war mal wieder auf der Suche nach dem Ursprung. Diesmal ging es mir um die Didaktischen Funktionen der vier Phasen von Unterrichtsgestaltung: 1) Einführung, 2) Arbeit am neuen Stoff, 3) Festigung sowie 4) Kontrolle und Bewertung. Während ich so quer vor mich hin las, sprang mich der Abschnitt 4.3.9 (S. 125 – 133) an. Spiele werden dort unter Prinzipien und Methoden des Lehrens und Lernens verortet! Monika Maria Möhring hatte also recht mit ihrem Hinweis, mich mal in eine andere Disziplin zu wagen, denn allein die Literaturliste ist der Hammer schlechthin! Read more »

17_IP_14_Stud_6: Motivationsverlust statt Spiel als Schonraum

Letzte Einzelauswertung vor der vorläufigen Zusammenfassung.
Knapp sechs Prozent von 257 befragten Studierenden wollen ein bestimmtes Hörsaalspiel nicht noch einmal spielen (hier fehlt überraschenderweise noch ein Blogbeitrag). Für Lehrende ist an dieser Stelle vielleicht interessant, welche Gründe zu dieser Meinung führen. Ich hatte nun das Glück, mit einer Interviewperson (IP) zu sprechen, die zu den 16 „Nicht-Wiederholen“-Studierenden gehört. Read more »

16_IP_13_Doz_8: Sie waren Feuer und Flamme

Oma sagt: „Wer viel fragt, geht lange irr’“ – und ich habe viele Fragen!
Die Interviewperson (IP) spielt privat keinerlei Spiele (§§48; 54; 56), nutzt aber „kreativ“ und „sehr extensiv“ (§60) sogenannte soziale Medien für Wort- und Gedankenspiele (§58) im Sinne von Gehirnjogging, „das ich brauche, um mich fit zu halten für dieses Intro in meinen Vorlesungen“ (§60). Ja, hier kommt ein Hammer nach dem anderen. Read more »

15_IP_12_Doz_7: Spielen ist etwas zutiefst Menschliches

Kontraste müssen her, weil „negative Fälle auch sehr wichtig sind“ und „auf eine mögliche Variation“ verweisen (Strauss & Corbin, 1996, S. 158). Negativ ist in diesem Fall also positiv und bedeutet, dass die Interviewperson (IP) noch keine Erfahrungen mit Hörsaalspielen gemacht hat. Okay, es gibt mit 05_IP_3 einen ähnlichen Fall (hier), was den privaten Spielkontext als möglicher Teil eines Satzes von Bedingungen betrifft. Die Auswahl der IP ist jedoch durch unterschiedliche Vorlesungsfächer und Arten der Hochschulen begründet. Read more »

14_IP_11_Doz_6: Wir brauchen ein Repertoire an Hörsaalspielen als methodische Option

Dieses Interview ist wie ein Wimmelbild voll mit sehr vielen Informationen und über dem Bild liegt eine auffällig hohe Wertschätzung der Studierenden, die sich wie ein roter Faden durch das einstündige Interview zieht. Die Wertschätzung der Studierenden war in einem anderen Gespräch (hier) einer der Gründe, warum Spiele in der Vorlesung nicht eingesetzt werden. Was passiert aber diesmal? Read more »

%d Bloggern gefällt das: