Archive for the ‘Gruppen’ Category

Kategorien aus dem Vergleich der Interviews mit den Studierenden

Zig kleine Zellen mit Zahlen oder Texten hin und her schieben – die Auswertung der qualitativen Daten lehrt mich Demut (frei nach @timovt)! Der Export von Daten als letzter Schritt im Programm MAXqda funktioniert bei mir nicht reibungslos. Also musste ich das gesamte Interviewmaterial der Dozierenden und Studierenden wieder zurück in ein Tabellenkalkulationsprogramm übertragen und erneut codieren. Weiterlesen

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Probleme sind zum Lösen da*

Das Problem bahnte sich seit einiger Zeit und von mehreren Seiten an: Meine erste Interviewperson nannte es einen „zweigeteilten Hörsaal“ und in vielen Spielen wird eine Teilung in Gruppe A und B vorgenommen (hier). Ebenso entdeckte ich während der Auswertung der Ergebnisse aus dem aktuellen Fragenbogen, dass Studierende einerseits schreiben: „Man muss nichts sagen“ bzw. dass es weniger auffällt, „wenn man noch gar nichts […] gesagt hat“. Andererseits bemängelten sie, dass an einem Hörsaalspiel „nicht alle gleichermaßen beteiligt“ waren. Weiterlesen

Gruppenbildung

Es gibt Lieblingsblogs und Blogs. Zur zweiten Kategorie gehört für mich das Lehrerblog aus der Süddeutschen Zeitung. Es wird regelmäßig in meine Twitter-Timeline gespült und nach dem x-ten Aufkreuzen lese ich dann eben doch wieder dort rein. So auch heute, als mir die Überschrift „Sie sind kein richtiger Lehrer“ auf Twitter entgegen knallte. Weiterlesen

Rosskogler/Hammerl: Moderationstechniken

Im vorerst letzten Artikel zum Thema „Förderung von Kompetenzen in der Hochschule“ geht es um einen Beitrag von Marion Rosskogler und Marianne Hammerl, die u. a. über die positiven Effekte der Zusammenarbeit von Lernenden in Gruppen schreiben. Zu den Vorteilen von Gruppenarbeit zählen demnach z. B. Kommunikation, Aktivierung aller Gruppenmitglieder und Rückmeldung (S. 107f.). Die Autorinnen nennen außerdem die Aufgaben von Dozierenden und dabei fallen mir besonders Unterstützung, Vorbild und Feedback auf (S. 108). Aber, wie gut passt denn das Folgende? Weiterlesen

Wendorff: Aktivierende Methoden der Seminargestaltung

Kennt Ihr den Klotürspruch: „Wer das liest, ist doof“? So weit würde ich in einem Blogbeitrag natürlich nie gehen. Aber, wer das hier liest, findet bestimmt heraus, was (mir) im Text des Autors fehlt und warum mich ausgerechnet das Fehlende für heute glücklich macht. Weiterlesen

Gruber: Gruppenarbeit

Kann man wissenschaftliche Texte, die über Objektivität verfügen sollen, ohne Vorurteile lesen? Die Formulierung „plötzlich und unerwartet“ kannte ich bisher nur aus Todesanzeigen, aber heute hat es mich kalt erwischt. Der Beitrag von Hans Gruber (2007) fing harmlos an. Der Autor hält Gruppenarbeit zur Lösung einiger Aufgaben für besser geeignet als Einzelarbeit, „weil sie mehr Adaptivität, Produktivität und Kreativität“ ermöglicht (S. 59). Mit Gruppenarbeit wird ein „größerer Lernerfolg“ sowie ein „Zuwachs an kommunikativen Kompetenzen“ erwartet (ebd.). Weiterlesen

Zwischenspiel 4

Zurück auf Null und das ganze Spiel beginnt von vorn! Während mir beim Text von Reinert und Thiele (hier) noch die Frage durch den Kopf geisterte, warum die Umsetzung der Erkenntnisse so lange dauert, fliegt mir schon wieder mein Plan um die Ohren. Ausgelöst wurde der Sturm durch zwei Artikel.

Adi Winteler und Peter Forster schreiben in dem Beitrag „Wer sagt, was gute Lehre ist? Evidenzbasiertes Lehren und Lernen“ (2007, hier) den entscheidenden Satz: „Vielleicht tragen diese Erkenntnisse auch dazu bei, den zum Teil erheblichen Aufwand und die Ver(sch)wendung von Ressourcen für Untersuchungen zur Effektivität von Unterrichtsvariablen zu verringern, die keine neuen Erkenntnisse liefern, da deren Effektstärken bereits hinreichend bekannt sind“ (S. 108). Interaktion, Feedback, Kommunikation adé.
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Winteler: Professionell lehren und lernen

Es ist zum Schweine beissen und nicht halb so lustig wie „das traditionsreiche Historienspiel des Schweineschmeißens“: Sämtliche Irrungen der letzten Wochen enden in einem einzigen Buch von Adi Winteler (2005), das den Stempel: „Finanziert aus Studienbeiträgen“ trägt und mir trotz seines Alters nagelneu ausgeliehen wurde! Weiterlesen

Zumbach: Lernen mit neuen Medien

Kann man bei einer neuen Suche gleich mit dem ersten Buch einen Treffer landen oder fällt das noch unter Anfängerglück? Beim Lesen waren allerdings bis zum letzten Kapitel die Qualitäten von Aschenputtel gefragt und erst zum Ende der Geschichte passte der Schuh. Aus diesem Grund soll hier der Schluss ausnahmsweise an den Anfang gestellt werden.

Interaktive Vorlesung. Weiterlesen

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