Archive for the ‘Ergebnisse’ Category

Kategorien aus dem Vergleich der Interviews mit den Studierenden

Zig kleine Zellen mit Zahlen oder Texten hin und her schieben – die Auswertung der qualitativen Daten lehrt mich Demut (frei nach @timovt)! Der Export von Daten als letzter Schritt im Programm MAXqda funktioniert bei mir nicht reibungslos. Also musste ich das gesamte Interviewmaterial der Dozierenden und Studierenden wieder zurück in ein Tabellenkalkulationsprogramm übertragen und erneut codieren. Weiterlesen

Kategorien aus dem Vergleich der Interviews mit den Dozierenden

Zehn Interviews mit acht Dozierenden sind eingetütet. Mit offenem Umschlag, denn es ist ja noch alles vorläufig, wie Strauss & Corbin schreiben (zB S. 47 und S. 72). Es gibt jetzt neun Kategorien, von denen sich allein vier auf folgende Kontexte beziehen: Hochschule, Vorlesung, Dozierende und privates Spielverhalten. Außerdem konnte ich herausfinden, welche Erwartungen die befragten Lehrenden an Hörsaalspiele haben, wie sie Spiele in der Vorlesung wahrnehmen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Letztlich war es möglich, aus den beschriebenen Spielen verschiedene Merkmale von Hörsaalspielen abzuleiten. Weiterlesen

FB_4.17: Die Gedanken der Studierenden lesen

Was denken eigentlich Studierende, wenn sie bemerken, dass sie in der Vorlesung an einem Hörsaalspiel teilnehmen? Wir haben nach diesen Gedanken gefragt und interessante Antworten erhalten, finde ich. Die quantitativ größte Kategorie ist nämlich „positive Emotionen“ (115 Fundstellen) und dort mit 60 (!) Zuordnungen die reinste „Freude“ (VL_15_§139). Weiterlesen

FB_3: Gute Spiele, schlechte Spiele

Am Anfang diesen Jahres berichtete ich in der Play Group HD über einige Ergebnisse meiner Arbeit. Mit dem dritten Fragebogen (n = 91) wollte ich u. a. herausfinden, welche Spiele den Studierenden besonders gut bzw. gar nicht gefallen haben. Das Ergebnis fand ich damals ziemlich enttäuschend, weil sich überhaupt kein Spiel als gut oder schlecht herauskristallisierte. Jedes „gute“ Spiel wurde in der gleichen Befragung zu einem „schlechten“ und umgekehrt. Weiterlesen

FB_4: Studierende sind dankbar und fühlen sich nicht zu alt für Hörsaalspiele

Nachdem ich schon mehrmals auf die Ergebnisse aus dem Fragebogen 4 verwiesen, jedoch noch keinen Beitrag dazu geschrieben und also nicht verlinkt habe, will ich den Bericht nun endlich nachholen.

Zu Beginn des Wintersemesters 2014/15 fand die vierte schriftliche Befragung zum Thema Hörsaalspiele in zwei Vorlesungen statt, an der sich insgesamt 257, überwiegend weibliche Lehramtsstudierende im ersten und dritten Semester, beteiligten. Der auffallende Unterschied zwischen beiden Lehrveranstaltungen lag im gewählten Fach. Während an der VL_12 überwiegend Studierende ohne das Fach Mathematik teilnahmen, befanden sich in der VL_15 ausschließlich Studierende mit dem Schwerpunktfach Mathematik. Weiterlesen

17_IP_14_Stud_6: Motivationsverlust statt Spiel als Schonraum

Letzte Einzelauswertung vor der vorläufigen Zusammenfassung.
Knapp sechs Prozent von 257 befragten Studierenden wollen ein bestimmtes Hörsaalspiel nicht noch einmal spielen (hier fehlt überraschenderweise noch ein Blogbeitrag). Für Lehrende ist an dieser Stelle vielleicht interessant, welche Gründe zu dieser Meinung führen. Ich hatte nun das Glück, mit einer Interviewperson (IP) zu sprechen, die zu den 16 „Nicht-Wiederholen“-Studierenden gehört. Weiterlesen

16_IP_13_Doz_8: Sie waren Feuer und Flamme

Oma sagt: „Wer viel fragt, geht lange irr’“ – und ich habe viele Fragen!
Die Interviewperson (IP) spielt privat keinerlei Spiele (§§48; 54; 56), nutzt aber „kreativ“ und „sehr extensiv“ (§60) sogenannte soziale Medien für Wort- und Gedankenspiele (§58) im Sinne von Gehirnjogging, „das ich brauche, um mich fit zu halten für dieses Intro in meinen Vorlesungen“ (§60). Ja, hier kommt ein Hammer nach dem anderen. Weiterlesen

15_IP_12_Doz_7: Spielen ist etwas zutiefst Menschliches

Kontraste müssen her, weil „negative Fälle auch sehr wichtig sind“ und „auf eine mögliche Variation“ verweisen (Strauss & Corbin, 1996, S. 158). Negativ ist in diesem Fall also positiv und bedeutet, dass die Interviewperson (IP) noch keine Erfahrungen mit Hörsaalspielen gemacht hat. Okay, es gibt mit 05_IP_3 einen ähnlichen Fall (hier), was den privaten Spielkontext als möglicher Teil eines Satzes von Bedingungen betrifft. Die Auswahl der IP ist jedoch durch unterschiedliche Vorlesungsfächer und Arten der Hochschulen begründet. Weiterlesen

14_IP_11_Doz_6: Wir brauchen ein Repertoire an Hörsaalspielen als methodische Option

Dieses Interview ist wie ein Wimmelbild voll mit sehr vielen Informationen und über dem Bild liegt eine auffällig hohe Wertschätzung der Studierenden, die sich wie ein roter Faden durch das einstündige Interview zieht. Die Wertschätzung der Studierenden war in einem anderen Gespräch (hier) einer der Gründe, warum Spiele in der Vorlesung nicht eingesetzt werden. Was passiert aber diesmal? Weiterlesen

13_IP_10_Doz_5: Das Lächeln der Kollegen

„Für mich ist es ein reines Zeitproblem“ (§112). Was verbirgt sich eigentlich genau hinter diesem Argument gegen den Einsatz von Hörsaalspielen?
Kontext. Die Interviewperson (IP) hält seit 40 Semestern Vorlesungen im Fach Zahnmedizin. Ihre Lehrveranstaltungen sind praxisbezogen und interaktiv unter Verwendung vielfältiger (digitaler) Medien. Weiterlesen

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