Kein Zugriff: Konrad Jacobs (1976)

Update 23.04.2019: Artikel erhalten. Die Angaben zum Original sind im (Sekundär-)Beleg leider nur teilweise richtig.

In verschiedenen Foren wird von Studierenden regelmäßig nach dem richtigen Umgang mit Sekundärzitaten gefragt. Meistens heißt es als Begründung, die Originalquelle sei nicht zu beschaffen und jedesmal denke ich nur kurz: Hmm…

Jetzt habe ich für meine Arbeit auch ein Sekundärzitat gefunden und bei der Suche nach dem Original stoße ich tatsächlich auf eine Schwierigkeit, wie sie wahrscheinlich aber nur Externen begegnen können. Es handelt sich um den Artikel „Naturwissenschaften und Medizin in Deutschland. Die Lage der Mathematik an den Universitäten der BRD von Konrad Jacobs, erschienen im Jahr 1976 in der Zeitschrift Die Naturwissenschaften (63) 28-30.

Konrad Jacobs ist ein am 24. August 1928 geborenes Nordlicht, das nach Bayern zog, um dort Mathematik und Physik zu studieren. Die räumlichen und zeitlichen Ähnlichkeiten verbinden, wenngleich mir der Tod im Süden erspart bleiben möge. Andererseits sind die hiesigen Mitarbeiterinnen der Universitätsbibliothek ausgesprochen hilfsbereit, denn meiner Bitte um Hilfe kamen sie prompt mit einem Lob („korrekte Recherche“) und dem Link zum Artikel im Deutschen Digitalen Zeitschriftenarchiv (DigiZeitschriften) nach. Das Problem: Mir fehlen als nicht-Angehörige der Universität die Zugriffsrechte.

Ich suche nun also nach Lösungen, diesen Artikel und sämtliche für den Beleg erforderliche Informationen über die Zeitschrift doch noch zu bekommen. Offiziell geht da über das Osterfest nichts, denn auch Bibliothekarinnen haben ein Recht auf Feierlichkeiten. Falls Euch eine hilfreiche Idee dazu überkommt, würde ich mich sehr über einen Kommentar oder eine Mail an wikileo@t-online.de freuen.

Mir ist klar geworden, dass die oben genannten Suchenden tatsächlich manchmal Schwierigkeiten bei der Recherche haben dürften, ihnen als Studierende und somit Angehörige einer Hochschule aber ein umfangreicher und schneller, d. h. von Öffnungszeiten der Bibliothek unabhängiger Zugriff auf verschiedene Medien gewährt wird. Insofern kann ich nur empfehlen, sich beim Verfassen einer Arbeit in einer Institution mit möglichst vielen Zugriffsrechten für digitale Archive einzuschreiben. In diesem Sinne: Fröhliches Suchen!

1 comment so far

  1. Anna on

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