BP_3_VL_3: Hilfe und Beispiel von Dozierenden

Die gute Nachricht zuerst: Es waren kaum nennenswerte Probleme während des Spiels und in dieser Vorlesung zu beobachten. Die schlechte Nachricht: Das Protokoll erscheint mir noch nicht sehr ergiebig, ist aber immerhin für eine Codierübung geeignet.

Kontext der Vorlesung: Es handelt sich um eine gamifizierte Vorlesung im Fach Mathematik mit mittlerer Gruppengröße (49 Studierende) und Hörsaalspiel. Die Atmosphäre veränderte sich von ruhig am Anfang der Vorlesung über gut vor dem Hörsaalspiel bis locker nach dem Hörsaalspiel.

Verhalten der Studierenden: Die Studierenden verhielten sich während der gesamten Vorlesung sehr ruhig. Geringe Schwankungen gab es bei der Erklärung der Lehrperson zur Gamifizierung der Vorlesung (fröhlich-verwundert). Im Gegensatz zur Beobachtung der zweiten Vorlesung (BP_2_VL_2, hier) tritt vereinzelt unerwünschtes Verhalten der Studierenden erst nach dem Hörsaalspiel auf (Abb. 1).

Abb. 1: Verhalten der Studierenden

Kontext Hörsaalspiel: Für das Spiel wurden verschiedene Materialien verwendet (Spielkarten, PC, online-Countdownzähler, Beamer). Nach einer langen Vorbereitungszeit (10 min Erklärung des Spiels, Verteilen der Spielkarten) wurden bei mittlerer Spieldauer (8 min) sechs Spielrunden durchgeführt. Die Nachbereitungszeit (Einsammeln der Spielkarten) kann bei der Anzahl der Studierenden mit nur einer Minute als kurz bezeichnet werden. Es gab weder Probleme in der Spiel-, noch in der Wettbewerbssituation (zu möglichen Problemen siehe BP_1_VL_1, hier).

Durchführung Hörsaalspiel: Auftretende Schwierigkeiten bei der selbständigen Gruppeneinteilung werden durch die Unterstützung der Lehrperson behoben. Der dritte Versuch endet mit einer erfolgreichen Gruppeneinteilung. Die ausführliche inhaltliche Vorbereitung des Hörsaalspiels durch die Lehrkraft mündet in einer Beispielaufgabe mit längerer Zeitvorgabe im Vergleich zur zweiten Vorlesung. Das Spiel verläuft stringent. (Abb. 2).

Abb. 2: Axiale Codierung

Versuch einer analytischen Geschichte: Im Mittelpunkt stehen die Kompetenzen der Dozierenden. Schwierigkeiten bei der selbständigen Gruppeneinteilung werden durch Unterstützung der Lehrperson bewältigt und führen zu neuen Kompetenzen der Studierenden hinsichtlich der selbständigen Gruppeneinteilung. Die Lehrkraft erklärt das Spiel ausführlich. Eine Beispielaufgabe führt dazu, dass das Spiel planmäßig verläuft.

Versuch der Konstruktion einer Grounded Theory: A) Wenn Probleme bei der selbständigen Gruppeneinteilung auftreten, dann führt die Unterstützung der Studierenden durch die Dozierenden zu neuen bzw. Erweiterung der Kompetenzen der Studierenden auf dem Gebiet der selbständigen Gruppeneinteilung. B) Wenn Dozierende das Hörsaalspiel ausführlich erklären, dann führt eine Beispielaufgabe zur planmäßigen Durchführung.

Unterstützung Lernender durch Lehrende und eine Beispielaufgabe vor Beginn des Spiels – das klingt so brutal banal. Wie war das noch mit dem „Beitrag zur Erkenntnis“ bei Maslow?

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