Playground #5 – Es waren zwei Königskinder

Schon die Vorbereitung machte verdächtig viel Spaß und langsam beginne ich, auch die Situation selbst zu mögen. Okay, das lag vielleicht daran, dass ich unfallfrei, d. h. ohne vom Stuhl zu klatschen oder ein Kabel auszureißen, durch meine zehn Minuten gekommen bin. Einen Vortrag zu halten kann man also lernen und besonders günstig wirkt sich für mich die Zuhörerschaft aus. Im aktuellen Fall traf sich die playgroup HD zum Austausch über die jeweiligen Projekte. Es ist beruhigend, wenn wir ähnliche Fragen haben oder uns gegenseitig helfen können. Ich erwarte möglichst viel Kritik und bin dankbar, wenn beispielsweise jemand fragt, welches Problem ich mit der Arbeit lösen will oder worin genau der Beitrag für die Wissenschaft liegt, denn dann regen mich diese Stichworte an, eine andere Sichtweise auf mein Thema einzunehmen und darüber nachzudenken.
Diese Treffen helfen mir auch, die Informationsflut aus den Fragebogen und Interviews zu beherrschen. Dabei sind es vor allem die Widersprüche und kurzen Nebenbemerkungen in den Interviews, die mich momentan so schlauchen. Solche Gegenüberstellungen erinnern mich jedes Mal an das Volkslied mit den beiden Königskindern. „Sie konnten zusammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief“ (vgl. Folien 5, 9, 11 und 12, hier). Damit die Geschichte aber nicht endet wie im Lied, habe ich endlich ein richtiges Ziel für die Arbeit. Ich finde, die Welt zu verbessern, ist vorerst angemessen. 😉

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