MAXQDA 11

Simone Dinse de Salas hatte mir das Programm MAXQDA 11 bereits vor einiger Zeit sehr anschaulich mit vielen Details erklärt und so schmackhaft gemacht, dass ich es mir nach dem Sommer kaufte und mich seitdem damit beschäftigte. Es dauert manchmal allerdings trotz Video-Tutorials etwas lange, wenn man alles allein erforschen will – und das trifft nicht nur auf Softwareprogramme zu! Da traf es sich gut, als von der Graduate School Heidelberg die Nachricht kam, dass noch Plätze für die MAXQDA-Schulung am ersten Wochenende der Herbstferien frei sind. Die Verlängerung der Anmeldefrist veranlasste mich zu der spontanen Entscheidung, mir bei der Erkundung von Feinheiten des Programms helfen zu lassen. Es war ein guter Entschluss!
Dr. Thomas Ebert von der Goethe-Universtität in Frankfurt am Main erklärte nicht nur das Programm, sondern beantwortete ruhig und freundlich all‘ unsere Fragen dazu. Fragen hatte ich übrigens eine Menge, aber er rollte nicht ein einziges Mal mit den Augen, obwohl ich genau weiß, dass das eine oder andere Problem kurz vorher erläutert wurde. Nur, ich war in dem Augenblick entweder zu langsam, um es zu verstehen. Oder, und das fand ich mal wieder typisch, dem PC an meinem Arbeitsplatz ging plötzlich der Strom aus. Oder, auch typisch, mir kracht das Programm komplett zusammen. Die Neustarts und die Suche nach den richtigen Dateien brauchten dann eben Zeit und Konzentration, die mir fehlten, als neue Funktionen erklärt wurden. Es gab aber auch einige helle Momente, in denen ich feststellte, dass ich mittels Autodidaktik zu Hause bisher alles richtig gemacht hatte.
Besonders angenehm fand ich, dass Thomas Ebert nie antwortete, irgend etwas wäre „ganz einfach“. Gut gefallen hat mir außerdem, dass er uns viele Tipps aus seiner Arbeitspraxis gab. Die begannen meistens mit den Worten: „Ich mache das so und so“. Am besten fand ich jedoch, dass er sich bei sehr speziellen Fragen nicht umständlich herausredete, sondern auf den Support von MAXQDA verwies. So taucht z. B. in meiner Hilfe zum Programm durchgängig für mich nur unverständlicher Text auf: „ – –  Willkommen“ – das finde ich nicht witzig.
Zwei Tage lang erhielten wir bergeweise Informationen und durften sie auch gleich praktisch mit dem Programm ausprobieren. Zu allen Teilschritten gab es Übungsblätter, so dass hoffentlich nicht allzu viel von den Erklärungen verloren geht. Zu guter Letzt lernte ich mit Eva Wahl eine Mitstreiterin in ähnlicher Lern- und Lebenssituation kennen. Es ist ein schönes Gefühl, nicht immer und überall eine Ausnahme zu sein. 🙂

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1 comment so far

  1. IPen finden | Hörsaalspiele on

    […] Es lag nur ein Tag in Regensburg zwischen dem MAXQDA-Kurs (hier) und einer erneuten Fahrt nach Heidelberg. An der PH wollte ich mich vor Beginn von zwei […]


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