#23_Kettenreaktion

Das Hörsaalspiel „Kettenreaktion“ ist bereits in seiner Entstehungsgeschichte ein Beispiel für Zusammenarbeit: Seit diesem Video (hier) vom Rande der #GMW14-Tagung geistert der Gedanke durch meinen Kopf, die Anregungen von Christian Spannagel und Christian F. Freisleben Teutscher für ein Spiel zu verwenden. Ein Hinweis von Kevin Atkins, als neues Mitglied der Play Group HD, brachte mir nun die Idee des Wort-für-Wort-Spiels wieder in Erinnerung und Wey-Han Tan  hatte mir schon vor einer Weile den Tipp gegeben, meine beruflichen Erfahrungen in die Gestaltung von Hörsaalspielen einfließen zu lassen.

Die Förderung von Zusammenarbeit ist neben der Erhöhung der Konzentration ebenfalls ein Ziel des Hörsaalspiels „Kettenreaktion“ (Beschreibung hier). Außerdem werden vorläufige Ergebnisse aus den Befragungen der Studierenden im letzten Semester aufgegriffen. Dort wurde z. B. ersichtlich, dass die aktive Beteiligung der Zuhörenden an der Entwicklung eines Spiels dessen Akzeptanz beim Einsatz in der Vorlesung erhöhen kann (Variation 1). Weiterhin steht in diesem Spiel die Interaktion der Studierenden an erster Stelle, statt wie bisher oft der Wettbewerbsgedanke. Damit verändert sich nicht nur der Charakter des Spiels, sondern auch die Aufgabenstellung im Spiel: Verständnis für Zusammenhänge entwickeln und artikulieren können. Letztlich fließt die Anmerkung ein, alle Studierenden in das Spiel einzubeziehen (Variationen 3 und 4 für Fortgeschrittene) und trotzdem niemanden bloßzustellen.

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2 comments so far

  1. Kevin Atkins on

    Schöne Idee und Umsetzung. Gerade der Punkt „Weiterhin steht in diesem Spiel die Interaktion der Studierenden an erster Stelle, statt wie bisher oft der Wettbewerbsgedanke.“ gefällt mir gut 🙂 Kollaboration ohne Absprache! Cool.

  2. Wey-Han Tan on

    Großartige Idee, dass der Schnipps-Rhythmus als natürlicher Taktgeber das Sprechen und die Beendigung des „Zugs“ bestimmt! Eine schöne (und vermutlich sehr lustige) Alternative zu kleinen Sanduhren, die in großen Hörsälen sowieso wenig taugen, oder zu den eher technischen Stoppuhrprojektionen über den Beamer!


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