Alberternst: Feedback geben – Feedback holen

In dem Beitrag von Christiane Alberternst finde ich lustigerweise eine Beschreibung dessen, woran ich mich kürzlich (hier) erinnert habe. Als Quelle parke ich den Artikel hier, denn bei diesem Spiel weiß man ja nie, über welche Wege das Ziel erreicht werden kann… Das Thema „Feedback“ scheint wirklich schon ziemlich abgegrast zu sein. Die Autorin beschreibt „zwei Funktionen, eine informative und eine motivationale“, des Feedbacks sowie die Dimensionen „Spezifität, […] Nützlichkeit und das Vorzeichen, also sein Wert“ (S. 167). Aber jetzt:

„Kein Feedback zu geben, kann übrigens ebenfalls als Feedback interpretiert werden und zwar je nach Selbstkonzept der Leistungserbringerin […]. Aus handlungstheoretischer Sicht ist es ungünstig, wenn kein Feedback erfolgt, denn es werden keine eindeutigen Informationen vermittelt und es wird daher keine Anregung für folgende Zielsetzungen gegeben“ (S. 168).

Spannend lesen sich die „Faktoren zur Erfassung guter Lehre …“, denn darin findet sich unter Punkt 6 „Klima“ die Frage zum „guten Umgang zwischen Dozentin bzw. Dozent und Studierenden“ und im Punkt 8 „Überforderung“ wird auf die Stoffmenge und Geschwindigkeit Bezug genommen (S. 169). Am besten gefällt mir an diesem Beitrag jedoch der Abschnitt „Visualisiertes Feedback“. Dort gibt es ein paar feine Ideen, die sich noch schneller und deshalb vielleicht besser z. B. als Spiel mit eMedien in der Vorlesung umsetzen lassen (S. 170 – 175).

Was gut klingt, muss noch lange nicht gut sein. Mein Problem: Einerseits ist die Effektivität von Interaktion, Kommunikation, Feedback, Motivation usw. in Lehrveranstaltungen schon längst erforscht und trotzdem gibt es immer neue Studien zum gleichen Thema. Nein, ich schreibe lieber nicht, was ich darüber denke. So eine Arbeit will ich nicht, denn das bringt weder Praxis noch Wissenschaft ein mü weiter. Andererseits wären Spaß und Freude in der Vorlesung schöne Ziele einer Untersuchung. Die sind aber angeblich unwissenschaftlich, weil kaum messbar. Mein (Forschungs-)Land geht ‚grade unter…

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