Zwischenspiel III: Lernen aus Fehlern

Manche Menschen hören das Gras wachsen, andere lassen keinen Fettnapf aus. Ich kann beides… In einem Augenblick der Freude darüber, ein gutes Buch (Adi Winteler: „Professionell Lehren und lernen) gefunden zu haben, entwickelte sich der letzte Beitrag (hier) sozusagen „von allein“ zu einer Kopie. Die Bedeutung „Zettelkasten“ für ein Weblog habe ich zu wörtlich genommen. Das gehört sich nicht nur nicht, sondern ist sogar verboten. Weil Dummheit nicht vor Strafe schützt und ich den nächsten Artikel nicht aus dem Knast heraus schreiben will, habe ich die „Zitationsliste“ gelöscht und im neuen Text versucht zu beschreiben, was das Buch denn eigentlich zu einem Besonderen macht. Dabei sind mir einige Aspekte aufgefallen, die ich bei der weiteren Suche berücksichtigen möchte. Ich sage an dieser Stelle nur: „aktives Lernen“ sowiehäufige und unmittelbare Rückmeldung“ (S. 22); von Maslow und Gefühlen ganz zu schweigen. Nebenbei fand ich einige Belege dafür, wie sich ein Wissenschaftler auch auf lustige Art verständlich machen kann. Mir erscheint die Idee durchaus reizvoll, nach solchen Quellen zu suchen (und ich habe den Einfall von dieser Wikiversity-Seite geklaut). Für mich kommt diese Richtung zu spät, denn es geht doch nichts über eine kleine, feine wissenschaftliche (R)Evolution (Winteler, S. 174). Warum ich so deutlich auf meinen Fehler hinweise und ihn nicht heimlich ausgebessert habe? Ganz einfach: Er möge Euch und mir in Zunkunft erspart bleiben! In diesem Sinne kann das Spiel beginnen: Wer die meisten Fehler findet, hat gewonnen.

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5 comments so far

  1. dunkelmunkel on

    Finde ich auch inhaltlich besser: Eine eigene Zusammenfassung ist vermutlich sowohl für dich als auch für die Leser eine zusätzliche Qualität, die bei einer einfachen Zitatzusammenstellung fehlen würde!

  2. Eva on

    Gebe mal zu, dass ich den letzten Beitrag nicht komplett las, weil er sehr umfangreich und Zitatlastig erschien.
    Aber nur wer Fehler macht, lernt – aber gut, dass man nicht Fehler machen muss, um zu lernen.

  3. Kristina Lucius on

    Also, lieber kurze Texte mit wenigen Zitaten in ein Blog stellen? Eva, wenn Du 2A nicht schon geschrieben hättest, wäre das eine schöne FF. Zu diesem Thema fällt mir glatt noch mehr ein, zB: Wer folgt welchem/n Blog/s und warum? …

  4. dunkelmunkel on

    @Kristina auf jeden Fall: Wenn du willst, dass die Leute lesen UND kommentieren: Nicht zu viel Text! 🙂 Außerdem hat sich bewährt, das ganze selbst zu strukturieren: Fazit ans Ende stellen (siehe jeanpol), drei bis fünf Aspekte kurz beschreiben, am Ende nochmal zusammenfassen und explizite Fragen an die Leserschaft stellen…

  5. Kristina Lucius on

    Danke, ich denke darüber nach.


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