Vorläufiger Spielplan

In diesem Beitrag habe ich mir die Aufgabe gestellt, Ordnung in das Thema „Hörsaalspiele“ und damit in meine Gedanken zu bringen sowie eventuelle Verbindungen zwischen den einzelnen Bereichen herzustellen. Folgende Gedankenkarte ist aus den bisherigen Überlegungen entstanden. Inzwischen mit Überarbeitung aus dem Kommentar von Eva (s. u.).

Hörsaalspiele_MM

Das Thema im Mittelpunkt ist von verschiedenen (unterstrichenen) Bereichen umgeben, die ich bei der Bearbeitung berücksichtigen möchte. Einige Bereiche werden durch Unterpunkte ergänzt, die mir ebenfalls wichtig erscheinen. Vermutlich kann zwischen allen einzelnen Bereichen von wechselseitigen Beziehungen ausgegangen werden. In den bisherigen Beiträgen habe ich mich überwiegend mit dem Bereich „Spiel“ beschäftigt.  Diese Abbildung gibt mir also nicht nur die Richtung vor, sondern erleichtert es mir, meinen „Spielplan“ einzuhalten und dabei möglichst nah am Thema zu bleiben. Alle Begriffe sollen als vorläufige Kategorien aufgefasst und in den nebenstehenden Kategorien des Blogs mit Beiträgen gefüllt werden. Durch diese Vorgehensweise will ich herausfinden, ob es sich beim Thema „Hörsaalspiele“ um eine echte Forschungslücke handelt. Anschließend sollte es möglich sein, daraus eine konkrete Forschungsfrage abzuleiten und deren Bearbeitung begründen zu können.

Auf den ersten Blick mag die Abbildung zu viele Inhalte für eine Forschungsfrage enthalten. Das ist jedoch im jetzigen Stadium der Vorüberlegungen beabsichtigt, denn erst aus einer Fülle von Ideen will ich das Thema sinnvoll eingrenzen. In diesem Sinne: Es gibt viel zu tun! Wem noch eine Anregung bzw. Frage einfällt oder wer sieht, dass in meinem Plan irgend etwas in die falsche Richtung läuft, und sei es nur eine winzige Kleinigkeit, der möge bitte kommentieren – oder schweige für immer. 😉

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22 comments so far

  1. sockenbergen on

    Sieht doch gut aus.
    Spontan: du hast Spielverderber aufgenommen, aber was ist mit aktiven und passiven Spielern?

  2. Kristina Lucius on

    Danke Dir sehr für die Frage, Eva! Ja, es müßte wohl eine Dreiteilung der Teilnehmer geben: Spieler/aktiv, Nicht-Spieler/passiv und die eventuellen Spielverderber. Das war ein guter Hinweis, der gleich umgesetzt wird. 😉

  3. Beobachter der Moderne on

    Eine Verständisfrage: bisher dachte ich Du willst Hörsaalspiele entwerfen. Jetzt schreibst Du, Du willst nur drüber forschen. Gibt es denn schon so viel empirisches Untersuchungsmaterial?

  4. mschaki on

    Hallo Luci, gibt es eigentlich auch einen „Spielleiter“, ich denke da so an Lehrende und deren Wechselspiel mit den Lernenden.

  5. sockenbergen on

    Bitte. Gerne. Du hattest darum gebeten.

  6. Kristina Lucius on

    @ Beobachter: Du hast das völlig richtig verstanden. Ich bin allerdings noch ganz am Anfang. Das heißt, ich will mir derzeit einen Überblick über das Thema verschaffen. Wenn es tatsächlich noch keine Spiele für den Hörsaal gibt, wäre es doch ein schönes Ziel, solche zu entwickeln und dann weiter zu forschen.

  7. Kristina Lucius on

    @ mschaki, schön, dass Du als bewährter #brainstormingman hierher gefunden hast. 😉
    Ja, genau: Die Lehrenden sollen vorerst die Spielleiter sein. Vielleicht finde ich aber auch Spiele, in denen diese Rollen keine Rolle (mehr) spielen.

  8. Eva on

    Mal kurze Zwischenfrage: Du willst Spiele entwerfen? Klasse Idee.
    Und wie willst du diese in dein Forschungsvorhaben ummünzen? Spontan gesagt gibt es Hörsaalspiele, kontaktiere doch bitte mal Herrn Bastiaens. Der hat seinerzeit mit uns bei meiner ersten PV mit uns „gespielt“. Interaktiv und dort konnte sich kaum einer entziehen, wenn ich mich nicht recht entsinne. Und doch ging es mehr um die Möglichkeiten des Einsatzes von neuen Medien und neuen technischen Lehr- und Lernmittel.

  9. Kristina Lucius on

    Eva, Dankeschön für den Hinweis!
    Hmm, wenn es schon solche Spiele gibt, brauche ich das Rad nicht neu erfinden.
    Darf ich fragen, wie viel Studenten in der PV mitgespielt haben und ob die Veranstaltung als Vorlesung gedacht war?

  10. Eva on

    Oh, wenn da muss ich mal im Hinterstübchen kramen. Ist schon etwas her.
    Teilnehmer waren glaub ich um die 30 Studenten. Es war eine 2tägige PV zum Modul 1 A, welche von Frau de Witt und Herrn Bastiaens abgehalten wurde. Worum genau sich die Fragen drehten, die es durch den Spielcharakter ähnlich aufgebaut wie „Wer wird Millionär“ zu beantworten galt, weiß ich leider nicht mehr, aber ich denke passend zur Thematik Modul 1 A. Ich kann mich erinnern, dass wir mit technischen Mitteln arbeiteten wie dem Whiteboard/Beamer und „Drückern“(?). Die wurden direkt ausgewertet und dann über die Antworten diskutiert. Es gab viele Lacher. Jeder kam dran. Ich glaube mich zu erinnern, dass man auch sehen konnte, wer was gedrückt hat, aber da bin ich mir nicht mehr sicher.
    Wie gesagt, ich würde den Kontakt zu Herrn Bastiaens suchen.

  11. Kristina Lucius on

    Du hast ein gutes Gedächtnis und ich kann mir gut vorstellen, was Ihr gespielt habt.
    Irgendwann flog ein Artikel über Twitter, in dem über ein solches Spiel berichtet wurde – im Hörsaal! Natürlich finde ich die Quelle jetzt nicht…
    Aber: das hier ist auch lustig! Nee, was ist das für ein schönes Thema!

  12. Eva on

    ja, auf diesen grauen Elefanten kann ich mich gut verlassen. Zumeist.
    Bin gespannt auf deine Quelle.
    Kann Twitter gut nutzen? Momentan verstehe ich es noch immer net. Die Vernetzung läuft noch schleppend.
    Aber diese Idee der öffentlichen Themenfindung finde ich klasse! Gute Idee dein Lerntagebuch.

  13. Kristina Lucius on

    Gesucht und gefunden: Hier ist der Zeitungsartikel, den ich meinte. Allerdings ist der Text schon von 2010… Da muß sich doch inzwischen etwas getan haben!

  14. […] (1992). Diese will ich mir ‘mal im Original ansehen, denn sie scheinen sehr gut zu meiner Gedankenkarte zu passen. Interaktivität als eine mögliche Grundlage für entdeckendes Lernen (S. 18) – […]

  15. […] Verlustes weiter zu spielen und dabei ihr Gesicht zu wahren. Hier kommt das Menschenbild aus der Gedankenkarte in’s Spiel und es steht aus gutem Grund über allen anderen Bereichen! Der indirekte […]

  16. […] Verlustes weiter zu spielen und dabei ihr Gesicht zu wahren. Hier kommt das Menschenbild aus der Gedankenkarte in’s Spiel und es steht aus gutem Grund über allen anderen Bereichen! Der indirekte […]

  17. cspannagel on

    Das ist schon ein sehr guter Anfang! 🙂 Was du auf jeden Fall noch ergänzen solltest, sind „Fach“ und „Fachdidaktik“.. Schließlich soll ja in der Regel etwas Fachliches gelernt werden!

  18. Kristina Lucius on

    Du hast recht. Vermutlich kommt es dabei auf den Weg zum Ziel an. Im Moment bin ich mir noch unschlüssig, ob ich von der Fachdidaktik auf die Allgemeine Didaktik schließen will oder umgekehrt. Vom Allgemeinen zum Fach erscheint mir derzeit logischer, aber ich kann es noch nicht – wissenschaftlich – begründen.

  19. cspannagel on

    In solchen Situationen ist eine gute Idee: in beide Richtungen denken bzw. zyklisch denken… 🙂

  20. Kristina Lucius on

    Ein Glück: Endlich denken – wie ich will!

  21. Zwischenspiel « Gedankenspiele on

    […] Langsam wurde es unübersichtlich im Kopf und das brachte mich auf die Idee, meine Gedanken zu sortieren (hier): […]

  22. Spielplan II | GedanKenspieLe on

    […] Jahres umkreise ich das Thema Hörsaalspiele mit dem Ziel, mir einen Überblick zu verschaffen (hier). Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich mit dieser Zufallsmethode im Kreis bewege. Mit […]


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