Ursprung des Spiels II – Geschichte

„Der Mensch zeigte stets den Drang, sich zu betätigen und zu spielen. Viele unserer Fähigkeiten stammen aus dem Spiel […], aus spielerischer Neugier […] entstehen Wissen und kreative Schaffensfreude. Der Mensch scheint seine Vervollständigung durch das Spiel zu suchen…“ (Thiesen, S. 12).

Auf der Suche nach dem geschichtlichen Ursprung des Spiels wird jeweils auf die Antike verwiesen (Thiesen, 1994; Burkart & Weiß, 2008). Verwendet man den Begriff Spiel im Sinne von  Übung – was im Hinblick auf die Blogthematik legitim erscheint -, so geht auch die Geschichte der Übung bis in die Antike zurück (Brinkmann, 2011). Einem Verweis auf die Mythologie soll derzeit nicht nachgegangen werden. In allen Quellen findet man jedoch Hinweise auf verschiedene Funktionen des Spiels, über die ich im nächsten Beitrag nachdenke. Vorerst bleibt festzuhalten, dass sich der Mensch nicht nur als Kind geschichtlich in jeder Zeit spielend beschäftigte, um  sich damit durchaus auch Wissen anzueignen, Körper und Geist zu bilden.  Dann kam die Pädagogik, die das Spiel „ursprünglich als unnütze Tändelei verpönt[e]“ (Tenorth & Tippelt, S. 685). Ist das nicht unglaublich spannend?

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